Glockenbeiern

Bewertung:  / 0

Einrichtung der Glocken zum Beiern

Beim Beiern handelt es sich um das rhythmische Anschlagen der freihängenden aber festgestellten Kirchenglocken. Diese alte kirchliche Tradition stammt ursprünglich aus dem belgisch-niederländischem Kulturraum und wird im Rheinland seit etwa dem 14. Jahrhundert gepflegt. Durch die Kriege und Umwälzungen im 20. Jahrhundert war das Beiern in vielen Gemeinden des Rheinlandes in Vergessenheit geraten, heute wird wieder in ca. 250 Gemeinden gebeiert.

So auch hier in der katholischen St. Aldegundiskirche, Büttgen. Eine Gruppe Schützenbrüders aus verschiedenen Zügen widmet sich seit einigen Jahren dieser Tradition.

Technik des Beierns

Bewertung:  / 0

Die Technik des Beierns kann vereinfacht so dargestellt werden:

  1. Die Glocken werden leicht schräggestellt und so arretiert, dass sie nicht schwingen können.
  2. Die Klöppel werden mit Spannseilen nahe an den Glockenschlagrand gespannt. In diese waagerechten Spannseile hängt man senkrechte Zugseile ein.

Wann wird was gebeiert?

Bewertung:  / 0

In Büttgen wird an drei Terminen im Jahr gebeiert:

  1. Zum Pfarrpatrozinium der Hl. Aldegundis am 30.01. eines Jahres, und zwar an einem Samstag, der diesem Termin am nächsten kommt, von 15.00 - 16.00 Uhr
  2. Am Samstag vor dem Weißen Sonntag, von 15.00 - 16.00 Uhr
  3. Während der Fronleichnamsprozession

Aktuelle Termine

24.02.2012 - Mundartstammstisch
11.03.2012 - Religiöser Bruderschaftstag
16.03.2012 - Erste Chargiertenversammlung
23.03.2012 - Mundartmesse
23.03.2012 - Mundartstammstisch