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Pampusschule

Geschrieben von Herbert Hargarten. Veröffentlicht in Arbeitskreis Pampusschule

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Vorgeschichte

Pampusschule heutePampusschule heute

Bei der Schule an der Pampusstrasse handelt es sich um das älteste Schulgebäude der Stadt Kaarst. Das Gebäude ist seit 1984 in die Denkmalliste der Stadt Kaarst eingetragen.

Pampusschule um 1907Pampusschule um 1907

1902 errichtet war das Gebäude für die ständig steigenden Schülerzahlen schon bald zu klein und so wurde das Grundgebäude an der Gladbacher Straße schon 1908 und 1934 mit Anbauten erweitert. Bis 1967 diente das Gebäude der katholischen Volksschule Büttgen, so dass sich heute noch viele Schulerinnerungen Büttgener Bürger mit der Pampusschule verbinden.

Von 1967 bis 1979 dienten einzelne Räume anderen Schulen sporadisch als Ausweichmöglichkeit. Seit 1981 dienen die Räume im Obergeschoss der Volkshochschule als Kurs- und Werkräume und ehemalige Klassenzimmer im Erdgeschoss wurden durch die Katholische Bücherei belegt.

In den Jahren 2000 bis 2002 hat die Stadt Kaarst insgesamt 846.000 Euro in Umbau und Sanierung des Gebäudes investiert. Dabei wurde die Katholische Öffentliche Bücherei (KÖB) in dem neu geschaffenen Anbau an der Nordseite des Gebäudes untergebracht. Zwei Klassenräume im Erdgeschoss wurden miteinander zu einem Saal verbunden. Im kleinen Nebenraum eine Küche eingerichtet. Das Haus verfügt nun über eine Nutzfläche von 1.135 m². Seit November 2002 werden die Räume der Schule durch die Schützenbruderschaft verwaltet.

Eingang SchützensaalEingang Schützensaal

Viele Gespräche zwischen der Bruderschaft und der Stadt bedurfte es um die Inhalte des Nutzungs- und Betriebsträgervertrages für beide Seiten akzeptabel zu gestalten.
Schließlich unterzeichneten am 27. April 2004 für die Stadt Kaarst, der erste Bürgermeister Franz-Josef Moormann und Bert Bachmann (Verwaltung) - für die St. Sebastianus-Schützenbruderschaft Büttgen der erste Brudermeister Ludger Heintz und das Vorstandsmitglied Franz-Josef Kallen den Vertrag.
Damit ging das Hausrecht mit allen Rechten und Pflichten in die Hände der Bruderschaft über.

Im Haus befinden sich als Mieter die VHS, die Kath. Öffentliche Bücherei und ein Raum im Untergeschoss steht dem DRK für seine Jugendarbeit zur Verfügung.
Die Verwaltung der Schule wird von einem in drei Bereiche aufgeteilten Arbeitskreis wahrgenommen. Für die Organisation verantwortlich ist Herbert Hargarten, für die Finanzen Hermann-Josef Cremer und für die Technik Hubert Dickers. Die Arbeiten werden ehrenamtlich wahrgenommen.

Räumlichkeiten

Büro im 1. OGBüro im 1. OG

Im Obergeschoss ist ein kleiner Raum für die Bruderschaft als Büro eingerichtet. Die übrigen Räume des 1. OG dienen der VHS als Werk- und Unterrichtsräume.

Zur Gladbacher Str. hin befindet sich ein weiterer Raum (Jan-van-Werth-Raum), der mit 42 Stühlen und 12 Tischen möbliert, für Sitzungen, Seminare und Vortragsreihen genutzt wird. Auch steht der Raum in begrenztem Rahmen der VHS für Schulungen zur Verfügung. Bei Bedarf hat die Bruderschaft, nach Absprache mit der Volkshochschule ein Nutzungsrecht der Räume im Obergeschoss.

Der im Erdgeschoss befindliche große Saal (Schützensaal), mit angeschlossener Küche und Thekenbereich kann für Versammlungen, Vortragsveranstaltungen, Ausstellungen und aber auch für private Feiern genutzt werden. Auch finden hier gelegentlich Ausschusssitzungen der Stadtverwaltung oder der Parteien statt. Möbliert ist dieser Saal mit 100 Stühlen und 20 Tischen.

Da im Raum Kaarst nur sehr wenige mietbare Säle vorhanden sind, ist die Nachfrage entsprechend groß und die Räume der Pampusschule sind, besonders an den Wochenenden, auf Monate belegt.

Terminplan und die Vergabe aller Räume obliegt Herbert Hargarten.

Tätigkeit des Arbeitskreises

Unter der Regie des Arbeitskreis Pampusschule und der tatkräftigen Hilfe einiger Bruderschaftsmitglieder, hat die Pampusschule seit der Übernahme viele Verbesserungen erfahren.

Besonders deutlich sichtbar ist die Verschönerung und Pflege des Außengeländes:

  • Hier wurden neue Rasenflächen angelegt.
  • 20 m² Gehsteigplatten verlegt.
  • Blumenrabatte im gesamten Hofgelände angelegt.
  • Die gesamte Hoffläche und Umfassungsmauer mit Hochdruckreiniger gesäubert.
  • Die Fugen von rund 40 lfdm. Umfassungsmauer gereinigt und neu ausgefugt.
  • Rasenmäher, Laubsauger, Hochdruckreiniger für die regelmäßige Pflege der Außenanlagen angeschafft.

Pampushof mir Blick auf BibliothekPampushof mir Blick auf BibliothekDer gepflegte Pampusschulhof wird gerne von Hochzeitspaaren genutzt, die nach dem Ja-Wort in St. Aldegundis ihre Gäste auf dem Schulhof empfangen.

Doch auch im Inneren des Hauses wurde einiges verbessert:

  • Im Schützensaal wurde ein Raumteiler (Vorhang) angebracht um den Saal auch für Veranstaltungen kleinerer Gruppen zu nutzen.
  • Es wurde eine Sprach-Verstärkeranlage installiert.
  • Aufhängung und Mechanik der Fenstervorhänge im EG technisch verbessert.
  • Kücheninventar mehrfach aufgestockt.
  • Thekenbereich und Küche mit weiteren Schränken versehen.
  • Die Fußböden aller Kellerräume und die Kellertreppe saniert bezw. gefliest.
  • Böden beider Speicherräume gereinigt, geschliffen, geölt, Wände und Balkenwerk gesäubert.
  • Mittels guter technischer Ausstattung wird seit Jahren das Festheft zum Schützenfest im Büro der Bruderschaft gestaltet.

Veranstaltungen

Beet an der FrontBeet an der Front

Im Jahr 2006 fanden in Räumen der Pampusschule unter Vergabe durch den Arbeitskreis viele Veranstaltungen statt. Die nachstehende Aufstellung beinhaltet nicht die planmäßigen Kursveranstaltungen der VHS im Obergeschoss.

  • 29 Sitzungen, Versammlungen, Vortragsabende der Bruderschaft.
  • 20 Feiern (Geburtstage, Hochzeitsempfänge, Tauffeiern)
  • 8 Nutzungen durch die Stadtverwaltung (Sitzungen, Seminar Gewaltprävention)
  • 2 x wöchentlich Montessori-Seminar
  • 1 x wö. Literaturseminar od. Gestalttherapeutischer Arbeitskreis
  • 1 x wö. VHS - Frauenkreis
  • 28 Tage Malkurse
  • 2 x wöchentlich Kumon - Nachhilfeschule
  • Hinzu kommen einige religiöse Veranstaltungen, Versammlungen Fahrradklub, 1 Blutspendetermin, gelegentlich Zugkönigabende.

 

In der Präambel des Betriebsträgervertrages ist festgelegt; Zitat:

Die Räume der Pampusschule dienen der Ausübung der Brauchtumspflege und soziokultureller Zwecke. Die Stadt überträgt die Bewirtschaftung der Pampusschule der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Büttgen als Betriebsträgerin.

 

Diesem Anspruch wollen wir mit Kräften gerecht werden.


Aktuelle Termine

24.02.2012 - Mundartstammstisch
11.03.2012 - Religiöser Bruderschaftstag
16.03.2012 - Erste Chargiertenversammlung
23.03.2012 - Mundartmesse
23.03.2012 - Mundartstammstisch