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Ehrenplakette für den Ehrenbrudermeister

Die St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Büttgen hat Ehrenbrudermeister Ludger Heintz ihre zweithöchsten Auszeichnung verliehen, die Jan-van-Werth-Ehrenplakette. Sie wird seit dem Jahr 1991 regelmäßig an Persönlichkeiten vergeben, die sich um die Heimatpflege verdient gemacht haben. Gewohnt fand die Zeremonie im Anschluss an die Gedenkfeier zu Ehren des Reitergenerals aus Büttgen in der Kirche St. Aldegundis statt, zu der Brudermeister Franz-Josef Bienefeld auch wieder Angehörige des Werth‘schen Geschlechts und Mitglieder des Kölner Reitercorps „Jan von Werth“ als besondere Gäste begrüßen durfte.

Ludger Heintz ist der 29. Empfänger der Jan-van-Werth-Ehrenplakette. Der 63-Jährige hat zu Jahresanfang nach mehr als 20 Jahren das Amt des Brudermeisters abgeben und wurde umgehend von den Schützen zum Ehrenbrudermeister ernannt. Während seiner Amtszeit wurde auf seine Initiative hin die Trägerschaft der Pampusschule unternommen und 2015 das Bundesfest in Büttgen gefeiert. Er organisierte zahlreiche Kulturreisen, unter anderem nach Rom und Israel, auf dem Jakobsweg und zuletzt nach Island, und engagierte sich getreu dem Schützengedanken „Für Glaube, Sitte, Heimat“ auch im kirchlichen Bereich als Lektor und Kommunionhelfer.

Ludger Heintz ist seit 1978 mit Ehefrau Helga verheiratet, zog 1980 nach Büttgen und trat bereits im Jahr darauf ins Schützenwesen ein. Der zweifache Vater und vierfache Großvater hat sein Engagement für die Schützen stets auch als Dank dafür gesehen, dass Büttgen schnell für ihn und seine Familie zur Heimat geworden ist.

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