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20 Jahre Hubertuszug "Immer joot dropp"

1997 - kurz nach Schützenfest entstand der Hubertuszug „Immer joot dropp“. Auf Initiative des damaligen 1. Brudermeisters sowie des Hubertuszuges„Horrido“versammeln sich drei Hubertusknaben, die ihren Uniformen endgültig entwachsen waren. Die Gründung des Zugvorläufers „Horrido Light“ wird beschlossen. Schnell finden sich weitere Mitglieder und schon im ersten Jahr kann der Zug mit sieben Hubertusschützen das Bild des Büttgener Regiments mit prägen. 

Ein Zugsilber wird von „Horrido“ gestiftet undso können die ersten eigenständigen Erfahrungen unter der Aufsicht der„Alten“ gemacht werden. Weitere Ein-, aber leider auch Austritte haben seit Beginn einen Zug mit starkem Zusammenhalt und viel Spaß am Schützenfest geformt. Seit 2000 führt Thomas Esser als Hauptmann gemeinsam mit Simon Braun den Zug. Innerhalb des Zuges wird manchmal liebevoll behauptet, dass der Zug durch eine „Demokratur“ geführt würde, daWahlen erst auf Antrag stattfinden. Erster Höhepunkt im Zugleben war das Jungschützenjahr 2005/06 mit Thomas Esser als Jungkönig sowie Simon Braun und Marc Bonsack als Minister. Mit viel Spaß und Freude hatder gesamte Zug die Nerven nicht nurder Nachbarn, sondern auch des Bruderschaftsvorstandes strapaziert. 2017 freuten wir uns, nach der Auflösung des Zuges „Späte Büttscher“, einige weitere Mitglieder sowie unseren neuen Leutnant Michael Klein in unseren Reihen aufnehmen zu können.

Seit Gründung unserer Zuggemeinschaft freuen wir uns jedes Jahr, mit vielen Freunden, seien sie Gastschützen oder seien es eigenständige Züge, gemeinsam durch Büttgen zu marschieren. Auch die Beziehung zu Nachbardörfern wird groß geschrieben. Ist es doch mittlerweile selbstverständlich, dass zu Driescher Schützenfest der Schützenzug „Driescher Stolz“ mit einer Abordnung von „Immer joot dropp“ sowie der ein oder anderen Flasche „Fanta Maria“ rechnen darf. Gleichzeitig freuen wir uns, „den Stolz“, unter Führung von Johannes Konnertz, seit nunmehr 18 Jahren in unseren Reihen und seit über 20 Jahren in Büttgen als Gäste begrüßen zu dürfen.

So steht natürlich auch ein alljährliches Angrillen zum Schützenfest bei Johannes fest in unserem Kirmeskalender. Seit fünf Jahren weist der Kalender als zwingenden Termin auch das sonntägliche Mittags-Grillen bei Zugmutter „Monnika“ und „Grill-Sergeant“ Toni auf. Begleitet wird dieser Programmpunkt mit dem Besuch unserer Freunde des MV Willich, welche sich jedes Jahr gerne mit einem kleinen Gartenkonzert für die Einladung bedanken. Über die Worte von Rolf Strerath, Kapellmeister des MV, „im dritten Jahr ist esTradition“, freuen wir uns hier besonders, da wir sicher sein können, noch viele Jahre diese Freundschaft pflegen zu dürfen und das ein oder andere Liedchen hören zu können.

Ein fester Bestandteil des Kirmesdienstag und somit unserer freudiger „Kirmesabschluss“ ist das gemeinsame Verspeisen von feurigem Chili bei Benno und Marlis. Die Garantie dafür, sollte das Bier noch nicht seine volle Wirkung entfaltet haben. Abseits des Schützenfestes engagiert sich der Hubertuszug „Immer joot dropp“ imVorstand der Hubertusschützengesellschaft und fungiert seit fünf Jahren als Ausrichter des Hubertusballs in Büttgen. Die vielen schönen Erinnerungen und Zeiten sind aber alle nicht möglich ohne die fleißigen Händeim Hintergrund. An dieser Stelle gilt der größte Dank unseren Freundinnen, Frauen, Müttern und Vätern, Tanten und Freunden, die uns in diesen fünf Tagen den Rücken frei halten und für das leibliche Wohl sorgen; aber auch Hosen flicken, Hemden bügeln, aufwecken, anziehen oder ins Bett bringen. Ohne Euch wäredas alles nicht machbar. Und wer weiß, mit der Zeit und dieser großen, tollen Unterstützung stellen auch wir vielleicht mal den Schützenkönig.

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