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Im Kreise einer guten Gesellschaft

Zur Königsklasse hat es für seinen Lieblingsvereins Borussia Mönchengladbach zuletzt nicht gereicht. Einige gute Schüsse musste auch unser Jungschützenkönig Patrick Päuler abfeuern, ehe der Holzvogel mit dem 57. Treffer fiel. Seine königliche Schützensaison nähert sich nun ihrem großen Finale.

Unsere junge Majestät ist seit dem Jahr 2012 Mitglied bei der Scheibenschützen-Gesellschaft Büttgen und ließ sich damals durch Freunde für das heimische Schützenbrauchtum begeistern. Heute steht der 25-Jährige fest im Leben. Seinen gelernten Beruf des Metallbauers übt er in der „Schmiede Schmitz“ in Holzbüttgen aus. Der Handwerksbetrieb gehört zu den ältesten Unternehmen in der Stadt Kaarst überhaupt, und damit einher geht eine sehr tiefe Verbundenheit der Familie Schmitz zum gesellschaftlichen Leben und dessen Bräuchen. Deshalb unterstützt sie auch ihren Mitarbeiter Patrick intensiv in seinem Büttger Königsamt.

Gleiches gilt selbstverständlich auch für die Scheibenschützen. Hier hat er sich bestens integriert und fühlt sich im Kreise zahlreicher Gleichgesinnter gut aufgehoben. Die Freude in der 1950 gegründeten Gesellschaft über sein Königsamt ist groß. Hier gelten Amt und Würden im Dienste der Büttger Bruderschaft als große Ehre und jeder, der sie einmal erleben möchte, wird in seinem Bestrebenuneingeschränkt unterstützt. Das bestätigt ein rascher Blick in die Vereinschronik zum 60-jährigen Bestehen: Neun Schützenkönige und fünf Jungkönige kamen bis dato aus ihren Reihen. Hier findet sich also geballte Erfahrung, um nun Patrick Päuler in seinem Königsjahr als Ehrenzug mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Borussia verbindet

Äußerst wohl fühlt sich der 23-Jährige auch auf und am Fußballplatz. Mit Freunden tritt er in seiner Freizeit gerne selbst gegen das runde Leder, und häufig feuert er seine geliebte Borussia aus Mönchengladbach auch live im Stadion an. Und vielleicht steht dort, im Nordpark, auch irgendwann seine Jungkönigin Jenny Schmermbeck noch einmal auf den grünen Rasen.

Die 21-Jährige spielt seit Kindestagen an aktiv Fußball und lief für Borussia Mönchengladbach dreieinhalb Jahre sogar in der Junioren-Bundesliga auf. Aktuell spielt sie beim CfR Links in Düsseldorf-Heerdt in der Regionalliga-West und steht außerdem bereits auch als Trainerin erfolgreich an der Seitenlinie. Mit den D1-Junioren des TSV Meerbusch peilte sie erneut die Meisterschaft in der Leistungsklasse an. Sollte es in der Zukunft mit dem Profi-Fußball, in welcher Funktion auch immer, nicht klappen, so baut sich Jenny derzeit ein sicheres zweites berufliches Standbein auf. Sie studiert an der Bergischen Universität in Wuppertal Deutsch und Sportwissenschaften auf Lehramt und unterrichtet bereits halbtags als Sportlehrerin an der Heinrich-Heine-Grundschule in Heerdt.

Das Zuhause der Jungschützenkönigin ist seit 18 Jahren unser schönes Büttgen. Kurz nachdem die Familie hierhin zog, heuerte ihr Vater im Jahr 2001 bei den Sappeuren an, und auch ihr Zwillingsbruder Tim fand über die Edelknaben schließlich den Weg zu den Scheibenschützen, wodurch Jenny auch Patrick und die anderen Jungs kennengelernt hat.

Zwei ehemalige Schülerprinzen

Als Ministerpaare begleiten die beiden Patrik Pagel mit Regina Kohlen und Michael Kammann mit Lara Heitner.

Patrik Pagel ist wie unsere junge Majestät gelernter Metallbauer und kommt aus einer Schützenfamilie. Seit 17 Jahren ist er Mitglied der Scheibenschützen, und wenn über deren Erfolge im Schießsport berichtet wird, fällt in guter Regelmäßigkeit auch sein Name. Der 21-Jährige weiß seinen Freund im Königsjahr sicher gut zu beraten, war er doch selbst bereits Schülerprinz in Büttgen und Jungschützenkönig in Driesch, wo er auch wohnt. Seine Begleiterin Regina Kohlen ist 23 Jahre alt und Auszubildende in der Gesundheits- und Krankenpflege in den Augustinuskliniken. Von diesem zweifellos fordernden Beruf schaltet sie am besten im Reitstall ab und bei vielen Unternehmungen mit ihren Freunden. Ein fester Termin ist bei ihr seit langem das Schützenfest in Büttgen. Durch ihren Bruder Holger, der Mitglied bei den Scheibenschützen ist, kennt sie ihren Minister seit klein auf.

Michael Kammann kann ebenfalls schon in jungen Jahren auf die gerne zitierte „lange Schützenkarriere“ blicken. Der 24-Jährige ist 1999 bei den Edelknaben eingetreten und 2008 zu den Tellschützen übergegangen, ehe er 2013 in die Scheibenschützen-Gesellschaft aktiv eintrat. Dort misst er sich gerne im Wettkampf am Luftgewehr, und wenn er vom Zählen und von Zahlen Abstand nehmen will – denn der Minister arbeitet in der Finanzverwaltung – greift er gerne zu einem guten Buch. Im Schützenjahr 2009/2010 war er Schülerprinz unserer Bruderschaft. Als Ministerin begleitet ihn seine Freundin Lara Heitner. Die 19-Jährige arbeitet aktuell noch als Integrationshelferin, bis sie im Oktober ihr Lehramtsstudium für die Grundschule beginnen wird. Das Schützenwesen lernte sie erst im letzten Jahr durch Michael richtig kennen. Ballett und Gesang macht sie gerne in ihrer Freizeit, aber bestimmt wird der Rest des Königshauses dafür gesorgt haben, dass das Schützenbrauchtum seinen Platz in ihrem Herzen gefunden hat und zukünftig behält.

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